BLOG-Eintrag - 28.01.2026 - Zwischenstand – München
Morgen fahre ich nach München zur OP-Vorbesprechung.
Eine Woche später werde ich dort operiert.
Der Unterschenkel wird chirurgisch getrennt und neu
ausgerichtet.
Folge eines alten Unfalls.
Diese Operation ist notwendig, um langfristig belastbar zu
bleiben.
Und sie ist Voraussetzung für mein Projekt in den USA.
Ich bereite meinen Körper seit längerer Zeit auf hohe
metabolische und körperliche Anforderungen vor.
Struktur. Ernährung. Training. Fasten.
Die OP gehört zu diesem Weg.
Ein technischer Eingriff, damit der Körper das leisten kann, was vor ihm liegt.
Über Vorbereitung, Eingriff und Rehabilitation werde ich berichten.
Seit 2024 bin ich auf einem Weg, der lange vor jeder Projektidee begonnen hat. Es ging nie um Leistung, Reichweite oder Extreme. Es ging um eine einfache, aber tiefgehende Frage:
Was ist der Mensch biologisch wirklich fähig zu leisten – wenn er nicht ständig von außen versorgt wird, sondern wieder lernt, aus sich selbst heraus zu funktionieren?
Aus dieser Frage ist Schritt für Schritt das entstanden, was heute die Grundlage all meiner Vorhaben ist: metabolische Leistungsfähigkeit.
Ich habe begonnen, meinen Körper nicht mehr als Maschine zu betrachten, die permanent Energie von außen braucht, sondern als Organismus, der evolutionär dafür gemacht ist, zwischen Versorgung und Knappheit zu wechseln. Zwischen Aufbau und Reinigung. Zwischen Essen und Fasten. Zwischen mTOR und AMPK. Zwischen äußerer Zufuhr und innerer Mobilisierung.
Ich mir diese Fähigkeit systematisch aufgebaut: durch Fasten,
durch Defizitphasen, durch Training ohne permanente
Kohlenhydratzufuhr, durch bewusste Refeeds, durch das Weglassen
ständiger Reize.
Heute kann ich 96 bis 120 Stunden fasten und bin selbst am
fünften Tag noch körperlich leistungsfähig. Nicht als Show.
Sondern als funktioneller Beweis: Mein Stoffwechsel trägt mich.
Und genau hier beginnt der Bruch mit dem heutigen Sportverständnis.
Der moderne Ausdauersport ist fast vollständig auf externe Energie gebaut: Zucker, Gels, Riegel, Drinks, Dauerzufuhr. Leistung entsteht nicht primär aus dem System, sondern aus der Steckdose. Die bekannten Bilder – das Einbrechen kurz vor dem Ziel, das Zittern, das Kollabieren – gelten als Beweis von Stärke. Biologisch sind sie vor allem eines: Zeichen metabolischer Abhängigkeit.
Das soll nicht abwerten. Marathonläufer leisten Enormes. Aber das vorherrschende Narrativ verbindet Leistung mit Gesundheit. Und genau hier liegt die Täuschung. Dauerstress, chronisch hohe Insulinspiegel, permanente mTOR-Dominanz, geringe Autophagie, oxidativer Druck – das ist kein Gesundheitssystem. Es ist Hochleistungsbetrieb.
Bewegung ist nicht automatisch Gesundheit. Und Sport ist nicht automatisch biologisch sinnvoll.
Aus dieser Erkenntnis ist Pacific Line – The Run entstanden.
Nicht als Rekordprojekt. Nicht als Wettkampf. Nicht als Mediengag. Sondern als *Human Metabolic Endurance Project*.
Ein Lauf, der zeigen soll, was möglich wird, wenn der Mensch primär aus seinen eigenen Reserven arbeitet. Wenn der Körper nicht alle zwanzig Minuten Input braucht. Wenn Wasser, Elektrolyte und normale Mahlzeiten ausreichen – aber keine Dauerzufuhr. Wenn Leistung nicht aus Zuckerspitzen entsteht, sondern aus metabolischer Stabilität.
Ich werde diesen Lauf selbstversorgt beginnen. Ohne Begleitfahrzeug. Ohne garantierte Nahrungslogistik. Genau deshalb ist metabolische Leistungsfähigkeit für mich keine Theorie, sondern Voraussetzung. Die Fähigkeit, in Knappheit ruhig zu bleiben. In Unsicherheit stabil. In Belastung klar.
Pacific Line ist dabei nicht das Ziel, sondern eine Konsequenz.
Genauso wie die geplanten sozialen Projekte ab 2028, insbesondere im Bereich adipöser Kinder und Jugendlicher. Nicht als Abnehmprogramme. Sondern als Aufbauprogramme: Essensstrukturen, metabolische Grundlagen, Selbstwirksamkeit, Körperwahrnehmung, Bewegung als Kompetenz – nicht als Strafe.
Langfristig sollen weitere Projekte folgen, unter anderem Mojave Extreme. Nicht als Überlebensshow, sondern als weiterer Prüfstein menschlicher Ur-Leistungsfähigkeit unter gesundheitlichen Gesichtspunkten.
All diese Projekte haben denselben Kern:
die Frage, wie belastbar, anpassungsfähig und gesund der Mensch
wirklich ist, wenn man ihn nicht in Abhängigkeiten hält,
sondern in Fähigkeiten führt.
Ich sehe meine Aktivitäten nicht als Kampf gegen bestehende Narrative. Ich sehe sie als praktische Ergänzung. Als Erfahrungsraum. Als Versuch, Biologie, Bewegung und Gesundheit wieder näher zusammenzuführen – jenseits von Marketing, Leistungsfetisch und vereinfachten Wahrheiten.
Die Projekte entstehen nicht, um etwas zu beweisen.
Sie entstehen, um Beobachtungen möglich zu machen.
Ich hoffe, dieser Text macht meinen Weg nachvollziehbarer.
Und gleichzeitig sichtbar, wie vielschichtig und
zukunftsrelevant dieses Thema ist.
Auf dieser Seite informiere ich über aktuelle Entwicklungen rund um den Pacific Run 2027, organisatorische Schritte sowie Hinweise zu sozialen Projekten. Die Inhalte werden fortlaufend ergänzt.
AKTUELLE PROJEKT-NEWS
Dieser Bereich dokumentiert Fortschritte in Planung,
Vorbereitung und Durchführung des Pacific Run 2027. Dazu
gehören Trainingsstatus, Streckenplanung, behördliche
Abstimmungen, Materialentscheidungen und terminliche
Aktualisierungen.
SPENDENINFORMATIONEN
Das offizielle Spendenkonto wird in Kürze bekanntgegeben. Alle
eingehenden Mittel fließen ausschließlich in die Durchführung
eigener sozialer Projekte (z. B. Sommercamp 2028).
Hinweis: Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von
Spenden erfolgt gemäß der Datenschutzhinweise dieser Website.
SPONSOREN
Unternehmen, die das Projekt unterstützen möchten, finden alle
relevanten Informationen auf der Seite „Sponsoren Info“. Für
individuelle Kooperationen besteht die Möglichkeit der direkten
Kontaktaufnahme.
RECHTLICHE HINWEISE
Alle Angaben zu Konten, Projekten und Abläufen werden
regelmäßig aktualisiert. Änderungen vorbehalten.
