BLOG-Eintrag - 25.03.26
München. Kontrolle. Fortschritt.
Ich bin gerade wieder in München zur Kontrolle bei der ZEM.
Noch immer in der Distractionsphase – also genau die Phase, in
der jeden Tag millimetergenau gearbeitet wird.
Am Freitag habe ich den nächsten Termin. Dann entscheidet sich,
ob ich hier noch eine Woche bleibe, um direkt die nächste
Kontrolle mitzunehmen.
In dieser Phase ist Präzision alles – ich darf nicht übers Ziel
hinausschießen.
Wenn das abgeschlossen ist, geht es in die
Konsolidierungsphase.
6–8 Wochen, in denen der Körper das Ganze wirklich festigt.
Und dann… wird es spannend.
Wie fühlt sich Laufen an, wenn der Körper neu ausgerichtet ist?
Dieses Jahr will ich wieder reinkommen.
Nicht übertreiben.
Nicht mehr so extrem wie vorher.
Einfach wieder Bewegung. Rhythmus. Gefühl.
Und ja – München hat auch seine angenehmen Seiten.
Ich habe mir heute bei MOTOSPOT MÜNCHEN eine Royal Enfield
genauer angeschaut…
Ich sag’s ehrlich:
Das Bike hat was.
Sehr sogar.
Vielleicht auch ein Ziel.
Nicht jetzt.
Aber irgendwann.
Wenn es passt, wäre es Teil einer Geschichte. 🌞

BLOG-Eintrag - 21.03.2026 - Distraktion
Zwischenstand: Mehr als nur ein Eingriff
Ich habe bisher erzählt, warum ich diesen Weg gehe.
Was die Diagnose war.
Wie die Entscheidung gefallen ist.
Und dass ich operiert wurde.
Was ich noch nicht erzählt habe, ist das, was danach kommt.
Die Realität
Seit der Operation läuft mein Unterschenkel über ein implantiertes System Stück für Stück auseinander. Jeden Tag ein bisschen mehr. Das nennt sich Distraktion. Klingt technisch. Ist es auch. Aber für den Körper bedeutet das etwas ganz anderes: Spannung, Druck, permanentes Ziehen.
Die letzten Wochen waren geprägt von wenig Schlaf, konstantem Schmerz und einem Körper, der sich jeden Tag neu organisieren muss. Es gibt keine Phase, in der man einfach „durch ist“. Es ist ein Prozess. Langsam. Konsequent. Und ehrlich gesagt: fordernd.
Und trotzdem
Je weiter ich komme, desto klarer wird mir, was eigentlich die letzten Jahre passiert ist. Mein Körper hat über Jahrzehnte versucht, eine strukturelle Differenz auszugleichen. Becken, Wirbelsäule, Gelenke – alles hat sich angepasst. Funktioniert hat es. Aber nicht optimal.
Was ich jetzt korrigiere, ist nicht nur eine Länge.
Ich korrigiere ein System.
Und das ist auch der Grund, warum das Ergebnis größer ausfällt, als ursprünglich gedacht. Nicht, weil man sich verrechnet hat. Sondern weil der Körper lange kompensiert hat – und diese Kompensation jetzt Stück für Stück sichtbar wird.
Ich bin aktuell bei über drei Zentimetern Korrektur. Und wir sind noch nicht ganz am Ziel.
Das hätte ich vorher so nicht erwartet.
Aber genau darin liegt auch die Erkenntnis:
Man gewöhnt sich an vieles.
Auch an Dinge, die eigentlich nicht stimmen.
Ich bin froh, dass ich diesen Schritt jetzt gehe. Nicht irgendwann. Jetzt.
Weil ich damit nicht nur einen aktuellen Zustand verbessere, sondern langfristige Folgeschäden vermeide. Und weil ich die Chance habe, meinen Körper wieder in eine echte Balance zu bringen.
Das hier ist kein leichter Weg.
Aber es ist der richtige.
Fortsetzung folgt
Heute um 08:00 Uhr Operation.
Beinlängendifferenz.
Marknagel eingesetzt.
Korrektur begonnen.
Der Eingriff verlief planmäßig.
Keine Komplikationen.
Kopf klar. Kreislauf stabil.
Der Druck existierte vorher – nicht währenddessen.
Narkose. Unterbrechung. Neustart.
Die Einlegesohle liegt noch im Schuh.
Sie war über Jahre ein Ausgleich.
Jetzt wird sie überflüssig.
Heute war Umsetzung.
Ab jetzt: Heilung.
Struktur.
Geduld.

BLOG-Eintrag – 08.02.2026 - München – OP konkret
Im letzten Eintrag habe ich über die anstehende Operation
geschrieben.
Jetzt wird es konkret.
Am Montag fahre ich nach München.
Am Dienstag ist der Eingriff.
Der Unterschenkel wird neu ausgerichtet.
Das ist keine theoretische Planung mehr, sondern Realität.
Ich merke, dass ich nervös werde.
Nicht panisch.
Aber wacher als sonst.
Vier Monate Pause liegen vor mir.
Keine Arbeit.
Kein Lauftraining.
Rehabilitation.
Das ist ungewohnt.
Und es zwingt zur Neuordnung.
Mein Human Metabolic Endurance Projekt läuft weiter – nur
anders.
Belastbarkeit entsteht nicht nur durch Kilometer.
Sie entsteht auch durch Heilung, Struktur und Geduld.
Die letzten Monate habe ich viel mit Lauftechnik
experimentiert.
Vorfuß, Mittelfuß, Kombinationen.
Ich habe gemerkt, was mein rechtes Sprunggelenk toleriert – und
was nicht.
Am Ende bleibt kein Lehrbuchstil.
Sondern ein funktionaler Stil, der meine Anatomie
berücksichtigt.
Genau darum geht es auch jetzt.
Nicht um Ideale.
Sondern um Tragfähigkeit.
Das operierte Bein und das vorgeschädigte Sprunggelenk müssen
mich später über mehrere tausend Kilometer tragen.
Ob das gelingt, wird sich zeigen.
Jetzt beginnt erst einmal der Eingriff.
Dann die Heilung.
Dann der Neuaufbau.
Ich werde berichten.
BLOG-Eintrag - 28.01.2026 - Zwischenstand – München
Morgen fahre ich nach München zur OP-Vorbesprechung.
Eine Woche später werde ich dort operiert.
Der Unterschenkel wird chirurgisch getrennt und neu
ausgerichtet.
Folge eines alten Unfalls.
Diese Operation ist notwendig, um langfristig belastbar zu
bleiben.
Und sie ist Voraussetzung für mein Projekt in den USA.
Ich bereite meinen Körper seit längerer Zeit auf hohe
metabolische und körperliche Anforderungen vor.
Struktur. Ernährung. Training. Fasten.
Die OP gehört zu diesem Weg.
Ein technischer Eingriff, damit der Körper das leisten kann, was vor ihm liegt.
Über Vorbereitung, Eingriff und Rehabilitation werde ich berichten.
Seit 2024 bin ich auf einem Weg, der lange vor jeder Projektidee begonnen hat. Es ging nie um Leistung, Reichweite oder Extreme. Es ging um eine einfache, aber tiefgehende Frage:
Was ist der Mensch biologisch wirklich fähig zu leisten – wenn er nicht ständig von außen versorgt wird, sondern wieder lernt, aus sich selbst heraus zu funktionieren?
Aus dieser Frage ist Schritt für Schritt das entstanden, was heute die Grundlage all meiner Vorhaben ist: metabolische Leistungsfähigkeit.
Ich habe begonnen, meinen Körper nicht mehr als Maschine zu betrachten, die permanent Energie von außen braucht, sondern als Organismus, der evolutionär dafür gemacht ist, zwischen Versorgung und Knappheit zu wechseln. Zwischen Aufbau und Reinigung. Zwischen Essen und Fasten. Zwischen mTOR und AMPK. Zwischen äußerer Zufuhr und innerer Mobilisierung.
Ich mir diese Fähigkeit systematisch aufgebaut: durch Fasten,
durch Defizitphasen, durch Training ohne permanente
Kohlenhydratzufuhr, durch bewusste Refeeds, durch das Weglassen
ständiger Reize.
Heute kann ich 96 bis 120 Stunden fasten und bin selbst am
fünften Tag noch körperlich leistungsfähig. Nicht als Show.
Sondern als funktioneller Beweis: Mein Stoffwechsel trägt mich.
Und genau hier beginnt der Bruch mit dem heutigen Sportverständnis.
Der moderne Ausdauersport ist fast vollständig auf externe Energie gebaut: Zucker, Gels, Riegel, Drinks, Dauerzufuhr. Leistung entsteht nicht primär aus dem System, sondern aus der Steckdose. Die bekannten Bilder – das Einbrechen kurz vor dem Ziel, das Zittern, das Kollabieren – gelten als Beweis von Stärke. Biologisch sind sie vor allem eines: Zeichen metabolischer Abhängigkeit.
Das soll nicht abwerten. Marathonläufer leisten Enormes. Aber das vorherrschende Narrativ verbindet Leistung mit Gesundheit. Und genau hier liegt die Täuschung. Dauerstress, chronisch hohe Insulinspiegel, permanente mTOR-Dominanz, geringe Autophagie, oxidativer Druck – das ist kein Gesundheitssystem. Es ist Hochleistungsbetrieb.
Bewegung ist nicht automatisch Gesundheit. Und Sport ist nicht automatisch biologisch sinnvoll.
Aus dieser Erkenntnis ist Pacific Line – The Run entstanden.
Nicht als Rekordprojekt. Nicht als Wettkampf. Nicht als Mediengag. Sondern als *Human Metabolic Endurance Project*.
Ein Lauf, der zeigen soll, was möglich wird, wenn der Mensch primär aus seinen eigenen Reserven arbeitet. Wenn der Körper nicht alle zwanzig Minuten Input braucht. Wenn Wasser, Elektrolyte und normale Mahlzeiten ausreichen – aber keine Dauerzufuhr. Wenn Leistung nicht aus Zuckerspitzen entsteht, sondern aus metabolischer Stabilität.
Ich werde diesen Lauf selbstversorgt beginnen. Ohne Begleitfahrzeug. Ohne garantierte Nahrungslogistik. Genau deshalb ist metabolische Leistungsfähigkeit für mich keine Theorie, sondern Voraussetzung. Die Fähigkeit, in Knappheit ruhig zu bleiben. In Unsicherheit stabil. In Belastung klar.
Pacific Line ist dabei nicht das Ziel, sondern eine Konsequenz.
Genauso wie die geplanten sozialen Projekte ab 2028, insbesondere im Bereich adipöser Kinder und Jugendlicher. Nicht als Abnehmprogramme. Sondern als Aufbauprogramme: Essensstrukturen, metabolische Grundlagen, Selbstwirksamkeit, Körperwahrnehmung, Bewegung als Kompetenz – nicht als Strafe.
Langfristig sollen weitere Projekte folgen, unter anderem Mojave Extreme. Nicht als Überlebensshow, sondern als weiterer Prüfstein menschlicher Ur-Leistungsfähigkeit unter gesundheitlichen Gesichtspunkten.
All diese Projekte haben denselben Kern:
die Frage, wie belastbar, anpassungsfähig und gesund der Mensch
wirklich ist, wenn man ihn nicht in Abhängigkeiten hält,
sondern in Fähigkeiten führt.
Ich sehe meine Aktivitäten nicht als Kampf gegen bestehende Narrative. Ich sehe sie als praktische Ergänzung. Als Erfahrungsraum. Als Versuch, Biologie, Bewegung und Gesundheit wieder näher zusammenzuführen – jenseits von Marketing, Leistungsfetisch und vereinfachten Wahrheiten.
Die Projekte entstehen nicht, um etwas zu beweisen.
Sie entstehen, um Beobachtungen möglich zu machen.
Ich hoffe, dieser Text macht meinen Weg nachvollziehbarer.
Und gleichzeitig sichtbar, wie vielschichtig und
zukunftsrelevant dieses Thema ist.
Auf dieser Seite informiere ich über aktuelle Entwicklungen rund um den Pacific Run 2027, organisatorische Schritte sowie Hinweise zu sozialen Projekten. Die Inhalte werden fortlaufend ergänzt.
AKTUELLE PROJEKT-NEWS
Dieser Bereich dokumentiert Fortschritte in Planung,
Vorbereitung und Durchführung des Pacific Run 2027. Dazu
gehören Trainingsstatus, Streckenplanung, behördliche
Abstimmungen, Materialentscheidungen und terminliche
Aktualisierungen.
SPENDENINFORMATIONEN
Das offizielle Spendenkonto wird in Kürze bekanntgegeben. Alle
eingehenden Mittel fließen ausschließlich in die Durchführung
eigener sozialer Projekte (z. B. Sommercamp 2028).
Hinweis: Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von
Spenden erfolgt gemäß der Datenschutzhinweise dieser Website.
SPONSOREN
Unternehmen, die das Projekt unterstützen möchten, finden alle
relevanten Informationen auf der Seite „Sponsoren Info“. Für
individuelle Kooperationen besteht die Möglichkeit der direkten
Kontaktaufnahme.
RECHTLICHE HINWEISE
Alle Angaben zu Konten, Projekten und Abläufen werden
regelmäßig aktualisiert. Änderungen vorbehalten.
